Das Smart Home schützt vor Einbrechern

Das Smart Home vereinfacht erheblich das tägliche Leben und bietet vor allem in den Bereichen Komfort, Unterhaltung, Energiesparen und Sicherheit wichtige Impulse. Wir möchten uns in diesem Ratgeber auf den Aspekt der Sicherheit konzentrieren und zeigen, was es mit dem intelligenten Zuhause bereits heute für Möglichkeiten für ein sicheres Leben gibt.

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Ergänzung, nicht Ersatz

Ein wichtiger Faktor für eine bessere Sicherheit ist ein effektiver Einbruchsschutz. Die Zahl der Einbrüche geht in Deutschland kontinuierlich zurück und befindet sich mit nur noch 110.000 Einbrüchen in Deutschland 2018 auf einem Zwanzigjahrestief. Experten machen dafür die positiven Auswirkungen des Smart Homes mitverantwortlich.

Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings, dass nur diejenigen, die das Smart Home gezielt für die Sicherheit nutzen, von diesem Trend ausreichend profitieren. Wie an der Zahl der Einbrüche zu erkennen ist, gibt es in Deutschland immer noch viel zu viele Einbrecher und auch auf den Einbruch spezialisierte Banden, die auf die Häuser ausweichen, die nicht genügend geschützt sind.

Außerdem sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass das Smart Home natürlich kein Ersatz für die klassischen mechanischen Sicherheitsvorkehrungen ist. Auch die Anwesenheit eines Schäferhundes bleibt im Digitalzeitalter ein zuverlässiger Schutz vor Einbrechern. Sehr wohl bietet das Smarthome aber eine sinnvolle Ergänzung zu den traditionellen Sicherheitsvorkehrungen. Wobei kann das Smart Home bei der Sicherheit helfen?

Einbruchsschutz durch Sensoren

Einbrecher lieben die Dunkelheit, weil diese ihnen ein Gefühl vermittelt, unbeobachtet zu sein. Daher rührt der Topos von dem „lichtscheuen Gesindel“. Für Licht zu sorgen, wenn Einbrecher im Anmarsch sind, hat also neben der praktischen auch eine psychologisch wertvolle Komponente.

Für Licht sorgen zum Beispiel Bewegungssensoren am Hauseingang und Garten. Weitere sinnvolle Orte für die Sensoren sind die Türen und Fenster. Viele Einbrecher werden bereits in die Flucht geschlagen, wenn bei einem Eintritt durch Tür und Fenster die Lichter angehen. Ein Glasdrucksensor sorgt zudem für eine Interaktion bei einer zerbrochenen, weil eingeschlagenen Scheibe.

Interaktionen mit den Sensoren sind natürlich nicht nur über eine Lichtquelle möglich. Weitere Verknüpfungen, die Einbrecher als störend empfinden, sind laute Musik, ein anspringendes Radio und natürlich ein schriller Alarmton.

Der Spion an der Tür

Anrufbeantworter sind nützlich und bieten einen hohen Mehrwert. Das war der Grund für ihre sprunghafte Verbreitung, als die Technologie bekannt war. Wäre es nicht nützlich, solch ein ähnliches Gerät für die Tür zu haben, sodass Besucher, die vergebens kommen, auch hier eine Nachricht hinterlassen können? Das Smart Home macht diesen Wunsch zur Realität und verbessert damit die eigene Sicherheit.

Denn die Kameraüberwachung an der Eingangstür sorgt dafür, dass jeder Besucher, der vor der Tür steht, erkannt wird. Die Bilder werden auf das Smartphone gesendet und bei Bedarf abgerufen. Klingelt nun jemand, weiß der Wohnungsbesitzer sogleich, wer gerade klingelt und kann entscheiden, ob er ihm sofort die Tür öffnet oder erst einmal Vorsicht walten lässt.

Kamerabilder helfen bei der Fahndung

Je mehr Eigentumsdelikte aufgeklärt werden, desto weniger Einbrecher treiben ihr Unwesen. Die von den Einbrechern aufgenommenen Bilder helfen der Polizei immens bei der Täterergreifung. Zudem kann im Falle eines erfolgreichen Einbruchs eine Fahndung eingeleitet wird, was zur Aufklärung des Falls beiträgt.

Simulation von Anwesenheit

Am besten ist es dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht zu einem Einbruchsversuch kommt. Mittels intelligenter Techniken sorgt das Smart Home auch hier für Abhilfe. Wenn nämlich bei längerer Abwesenheit zum Beispiel im Urlaub regelmäßig die Jalousien hoch- und runtergefahren werden, gelegentlich das Licht und der Fernseher angehen, vermittelt dies den Einbrecher den Eindruck von Anwesenheit, sodass er um das Haus einen großen Bogen macht. Besonders fortschrittliche Modelle vermeiden hierbei sogar eine zu auffällige Systematik, nutzen Elemente des Zufallsprinzips und simulieren somit das typische Verhalten anwesender Hausbewohner.